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Vitamine:
A / Beta-Karotin / B1 / B2
/ B3 / B5 / B6
/ B9 / B12 / C
/ D / E / K
/ Q10
Vitamine sind organische
Verbindungen, die der Organismus nicht selbst bilden kann und deshalb in kleinen Mengen
mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Vitamine übernehmen im
Körper Regulations- und Schutzfunktionen. Sie liefern selbst keine Energie, sind aber
für den Ablauf des Stoffwechsels notwendig. Bei Unterversorgung kommt es zu
Störungen im Stoffwechsel und bei völligem Fehlen, abhängig von den Vorräten im
Körper, zum Tod. Überversorgungen sind dagegen nur in einzelnen Fällen gefährlich.
Da einige Vitamine empfindlich gegenüber äusseren Einflüssen (Hitze, Licht,
Chemikalien,..) sind, wird der Gehalt in Abhängigkeit von der Art der Verarbeitung der
Lebensmittel häufig stark vermindert. Als Richtlinie kann gelten, dass z.B. bei Gemüse
Tiefgefrieren und kurzes Kochen bei Mitverwendung des Kochwassers, den Gehalt an den
empfindlichen Vitaminen nicht entscheident vermindert. Negativ wirkt sich eine
Verarbeitung auch dann aus, wenn die besonders vitaminreichen Teile des Lebensmittels
entfernt werden, wie z.B. die äusseren Schichten des Getreidekorns bei der Weissmehlherstellung.
Normalerweise wird bei einer ausgewogenen Ernährung die empfohlene Zufuhr an Vitaminen
leicht erreicht. Eine zusätzliche Zufuhr in Form von Vitaminpräparaten ist daher nicht
nötig. Da diese Präparate normalerweise harmlos sind und bei einer einseitigen
Ernährung mit geringer Vitaminzufuhr nur nützen können, sind sie aber nicht prinzipiell
abzulehnen. Sinnvoller wäre es aber, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, da
hierbei auch die Mineralstoffe in ausreichender Menge zugeführt werden. Ausserdem können
Multivitaminpräparate z.T. auch Unverträglichkeiten hervorrufen.
Wichtig ist es, ein Lebensmittel nicht nur allein nach dem Gehalt an Vitaminen zu
beurteilen, da z.B. die Leber, wohl eines der vitaminreichsten Lebensmittel ist, aber auch
eine hohe Schadstoffbelastung aufweisen kann, wenn sie von älteren Tieren stammt. Manche
Vitamine werden auch im Darm von Bakterien gebildet, allerdings tragen sie, im Verhältnis
zur Aufnahme über die Nahrung, kaum zur Versorgung bei.
Mangelzustände kommen meistens dann vor, wenn bestimmte Krankheiten vorliegen
(Darmerkrankungen, Alkoholismus) oder Medikamente eingenommen werden, die den Bedarf
erhöhen oder die Aufnahme aus den Lebensmitteln verschlechtern. Hier kann es dann ebenso
wie bei Abmagerungsdiäten sinnvoll sein, die kritischen Vitamine zu substituieren.
Daneben ist auch bei Schwangerschaft, Stillzeit und Rekonvaleszenz der Bedarf an
bestimmten Vitaminen erhöht.
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