Üblicherweise essen wir zu viele Lebensmittel, die den Säureanteil erhöhen. Um das
Gleichgewicht wiederherzustellen, sollten wir vermehrt basenbildende Produkte auf den
Speiseplan setzen (siehe Tabelle). Eine Übersäuerung beeinträchtigt primär das
Bindegewebe, den Nährboden für die Versorgung der Organe.
Mögliche Symptome bei einer Gewebeübersäuerung sind: Energiemangel, Reizbarkeit,
Kopfschmerzen, saurer Speichel, saures Aufstossen, Magenschmerzen, Darmkrämpfe,
übersäuerter Urin, übersäuerter Schweiss, Muskelkrämpfe, Rheuma, zu niedriger
Blutdruck, schlechte Blutzirkulation, erhöhte Schmerzempfindlichkeit. Viele dieser
Symptome verschwinden oder lassen nach, wenn man bei der Nahrung das Gewicht auf basische
Lebensmittel legt. Bei einer starken Übersäuerung helfen auch basische Mineralsalze in
unterschiedlicher Zusammensetzung, sogenannte Basenpulver (zum Beispiel Nimbasit, Erbasit,
Alkala N, Basa Vita). Die Menge richtet sich nach dem Säuregrad des ersten Morgenurins,
den man mit einem pH-Indikationsstäbchen (erhältlich in Apotheken und Drogerien) messen
kann.
Die wichtigsten Lebensmittel und Ihr Anteil an Säure und Basen |