| Ballaststoffe |
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Ohne Energie und trotzdem unentbehrlich |
Da Ballaststoffe selbst keine
Energie liefern, wurden sie früher als Ballast ohne Wert abgetan und möglichst
reduziert. Heute wissen wir: Genau das Gegenteil ist richtig. Ballaststoffe sind
unentbehrlich für die Gesundheit. Bedarf: Erwachsene sollten pro Tag 30 g (besser noch 40
g) davon zu sich nehmen. Die Ballaststoffe sind Bestandteile der pflanzlichen Zellwand,
also nur in Lebensmitteln pflanzlichen Ursprungs enthalten: Getreide, Gemüse, Obst, Kartoffeln,
Hülsenfrüchte. Die vier wichtigsten sind Cellulose, Hemicellulose, Lignin und Pektin.
Die Hälfte des Tagesbedarfs, also 15 bis 20 g, sollte durch Getreideerzeugnisse gedeckt werden. Ballaststoffe sind wie Vitamine und Mineralstoffe vorwiegend in den Randzonen des Korns enthalten; der Ausmahlungsgrad entscheidet darüber, wieviel von diesen Stoffen dem Körper zugute kommt. Niedrig ausgemahlenes Mehl hat einen hohen, hoch ausgemahlenes Mehl einen geringen Nährstoffanteil. Ballaststoffe in je 100 g:
Tip: Statt Weissmehlprodukte Vollkornerzeugnisse bevorzugen wie Müsli, Haferflocken, Vollkorn- Brot, Reis, Nudeln. Die Umstellung der Nahrung auf Vollkorn kann anfangs zu Blähungen führen. Das gibt sich, wenn der Darm die Gewöhnungsphase hinter sich hat. Die zweite Hälfte des täglichen Bedarfs sollte durch den Verzehr von Obst, Gemüse, Kartoffeln, Hülsenfrüchten gedeckt werden. 100 g enthalten an Ballaststoffen:
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